Vaurien Meeting am Liblarer See am 7./8.04.2018

Endlich. Nach vier Monaten dunklem, tristem, kaltem Wetter. Vier Monate kalte Garagen und Hallen, Epoxy zusammenmischen, die Spuren der letzten Segelsaison beseitigen, die Boote auf Vordermann bringen für die nächste Saison …

Endlich: Das Vaurien Meeting im April am Liblarer See. Die erste Regatta des Jahres (da die Essener Regatta abgesagt worden war) – und Sonne, frühlings- bzw. frühsommerhafte Temperaturen – und Wind!

Zwar zum Teil kräftiger Wind – aus wechselnden Richtungen – aber sonst wäre es ja nicht Liblar – sagen erfahrene SeglerInnen!

Bevor es losging, konnte ein neues Boot in die Vaurienflotte aufgenommen werden: ‚Spooky‘ wurde getauft, machte seinem Namen aber nicht alle Ehre. Der Bootseigner Thorsten ‚geisterte nicht umher‘, sondern fuhr in der folgenden Regatta einen souveränen Kurs. ‚Spooky‘ ist eines der drei ersten Boote, die die Hamburger Hein-Werft gebaut hat. Ein weiteres aus diesem ‚Wurf‘, Peters ‚Beast‘ war ebenfalls am Start.

Pünktlich um 14.00 Uhr starteten zwanzig Boote – dreizehn Teams davon (zumindest zu einem Teil) aus dem ausrichtenden Segelverein.

Der Wind spielte mit und es konnten insgesamt drei Läufe gesegelt werden. Die Wettfahrtleitung trug der wechselnden Windrichtung Rechnung und entschied sich jeweils für den passenden Kurs.

Nach dem wohlverdienten und reichhaltigem Buffet dann das Highlight des Tages: Sonnenuntergang am See – bei immer noch sehr angenehmen Temperaturen, kalten Getränken, zufriedenen SeglerInnen (und anderen netten Menschen ;-)) und sehr netten Gesprächen. Wie immer gesellten sich die SeglerInnen der FJ-Flotte dazu, die zeitgleich ihre erste Frühjahrsregatta segelten.

Der Sonntag brachte dann ebenfalls warmes, trockenes Wetter mit Temperaturen bis zu 25°C und blauem Himmel. Allerdings wollte sich der Wind nicht mehr einstellen, so dass die Wettfahrtleitung um 12.30 Uhr die Regatta beenden musste.

Ein Team war sicher nicht sehr traurig, dass es bei den Ergebnissen des Vortages blieb: Stefano ließ (gemeinsam mit Nele) nicht nur seinen Vater, sondern auch seinen Onkel sowie viele weitere erfahrene SeglerInnen ‚alt‘ aussehen und erreichte den ersten Platz.

Auf dem zweiten Platz folgte dann aber doch Georg (zusammen mit Francesco). Platz Drei belegte Thorsten mit Tochter Nora und ‚Spooky‘.

Apropos Kinder: Sehr erfreulich war, dass der Segel-Nachwuchs wieder zahlreich vertreten war: Zwölf der teilnehmenden SeglerInnen sind noch im Kinder- bzw. Jugendalter.

Und apropos ‚erfahrene SeglerInnen‘: Es gab auch eine paar unerfahrene TeilnehmerInnen – die Verfasserin des Berichts eingeschlossen. Fazit: Segeln ist ganz schön komplex, fordert eine Menge Konzentration – und kann auch enorm Spaß machen! Also: Wiederholung nicht ausgeschlossen!

Und deswegen wiederholte Bruno während der Preisverteilung bei allen nach ihm platzierten TeilnehmerInnen schon fast stereotyp: „Üben, üben, üben“. Und natürlich hallte ihm (und seiner Vorschoterin) dieser Ruf von allen Anwesenden ebenfalls entgegen. Tja: Selber schuld!

 

Bruno Riffeler und Nicole Riffeler-Thomas