Christophe Favreau

Ergebnisse der 505er WM vor Kiel

Windstärken von 4-6 Beaufort mit schweren Böen und Winddrehern machten die 505er-WM vor Kiel zu einer für Zuschauer interessanten und seglerisch anspruchsvollen Veranstaltung.

161 Teams aus 16 Nationen traten an und dank starker Konkurrenz war es bis zum letzten Rennen ein spannender Kampf mit mehrfachem Führungswechsel, der aufgrund des Live-Trackings von SAP in aller Welt mitverfolgt werden konnte. Dabei brachten Schauerböen viele der Teams an ihre Grenzen.

Der mehrfache Weltmeister Dr. Wolfgang Hunger und sein Vorschoter Julian Kleiner starteten als Top-Favoriten, mussten aber am ersten Tag einen 12. und 6. Platz hinnehmen. Damit waren die Titelchancen bereits nahezu verspielt, weil die unmittelbare Konkurrenz um den Titel fast ausnahmslos Ergebnisse unter den ersten fünf verbuchten. Mit den Plätzen 3 und 5 starteten Böhm/Roos vom SCV hingegen erfolgsversprechend (http://segelreporter.com/regatta/505er-wm-deutsche-teams-in-lauerstellung-amerikaner-und-briten-in-fuhrung/), mussten aber erkennen, dass 4 Teams ab Windstärke 5 an der Kreuz teilweise deutlich schneller waren. Deren intensive Vorbereitung und Vorschoter um und über 100 kg machten sich bezahlt. Böhm/Roos wurden am Ende 5.

Der Titel ging im letzten Rennen an Mike Holt/Rob Wuerfel aus den USA vor Peter Nicholas/Luke Payne aus Australien, Bronze ging an Hunger/Kleiner.

Bild: SAP 505 Worlds, Christope Favreau

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Segel-Club Ville gelingt der Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga

Großer Erfolg für den Segel-Club Ville (SCV): Mit einer starken Saisonleistung hat sich das Team am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale auf dem Berliner Wannsee den Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga gesichert. Nach mehreren Jahren in der zweiten Liga gehört der SCV damit künftig zu den besten Segelvereinen Deutschlands.

Herbstwind – wieder viel Wind, Kenterungen und ein verdienter Sieger

Normalerweise kämpfen wir in Liblar mit Flaute. In diesem Jahr war das aber irgendwie anders. Nachdem die Sommerwind Regatta der Schwertzugvögel schon bei viel Wind gesegelt worden war, fand die Herbstwind am letzten Augustwochenende unter ähnlichen Bedingungen statt. Wir hatten 3 bis 4 Windstärken, in den vielen Böen aber auch schon mal gute 5 oder mehr. Die Böen gingen mit heftigen Winddrehern einher und brachten am Ende sogar erfahrene Mannschaften zum Kentern.