Ansegeln der Zugvögel und 420’er am 22. April

Es sollte eine gemütliche Eröffnung der Saison für beide Flotten werden:

Schöner Segelwind, Sonne und gute Laune beherrschten das Bild am See vor dem Start. Am Tag zuvor hatte die Zugvogelflotte mit Harald Schmiedel noch zwei Stunden Theorie unter dem Thema:  „ Kleine Regelkunde für den Hausgebrauch“ mit 16 Teilnehmern gepaukt. So gerüstet ging es mit einigen  Anfängern und insgesamt vierzehn Zugvögeln, sieben 420’er-Booten und ergänzt von Lina Rixgen mit ihrer Europe in die Praxis.  Der Start erfolgte um ca. 14.30 Uhr bei ca. 2 bft. leicht böig, denn die Großwetterlage war instabil.

Kurz vor Ende der ersten Runde, das Gros befand sich gerade kurz vor der Luvtonne  (4), fegte eine Bö eines vorbeiziehenden Gewitters mit Stärke 7 bft. über den See, der sofort Wellen aufbaute und etliche Segler durchschüttelte. Im Nu kenterten einige Boote der kleineren Klassen, die Zugvögel kamen mit kleinen Segel- und Riggschäden  davon. Verletzt wurde jedoch niemand.

Die Wettfahrtleitung reagierte sofort und brach die Wettfahrt ab, zumal sich auch der Prahm losgerissen hatte und die Ziellinie nicht mehr erkennbar war.  Alle Boote erreichten schließlich auf eigenem Schwert die Liegeplätze und jeder Segler hatte seine Story!

Die ersten 3 Boote hatten das Ziel gerade noch erreicht.

  1. Stephan Weiser mit Linus Alderath, 2. Peter Ossenbach mit Raphael Reims und 3. Stefan Neugebauer mit Daniela Drechsel. Alle weiteren Boote wurden auf dem 4. Platz geführt!

Das Pittermännchen ging also wieder an Stephan. Es erlebte den Sonnenuntergang aber nicht mehr.

Dieses Ansegeln bleibt allen lange in Erinnerung. Schön, dass Thomas Müller gerade auf dem Dach des Clubgeländes herumturnte, um eine neue Wetter-Cam zu installieren und das Geschehen (s. Foto) festhielt. Ein preiswürdiges Bild von unserem idyllischen See!

G.K.

Vor dem Ansegeln

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