Villewind 2021

Villewind 2021 – Wenn Gegensätze sich anziehen

Samstag 11:30 Uhr – der Liblarer See wirft kleine Wellen, der Wind kräuselt sich auf dem Wasser und die Sonne lacht. Wunderbare Wettfahrbedingungen warten auf 13 Boote. Pünktlich um 14 Uhr ertönt das Startsignal und neben 11 SCV Crews mischen sich auch zwei Crews von außerhalb ins Feld. Mit dem Vorsitzenden der Flottenvereinigung Peter Linge und Stephanie Diegel war außerdem ein echtes Favoritenboot nach Liblar gekommen. Durch die schönen Windbedingungen legte die Wettfahrtleitung 2 Runden pro Wettfahrt aufs Tablett und servierten uns insgesamt drei herrliche Wettfahrten, bei denen der Wind in Boen auch gerne mal am Rande der 3bft-Grenze kratzte. Die vorderen Plätze waren gut verteilt zumindest ab dem zweiten Platz, denn Peter und Stephanie fuhren einen sauberen Hattrick ein und gewannen alle Wettfahrten mit deutlichem Abstand. Vielleicht wurde hier der Hinweis von unserem Vorsitzenden, den Corona Mindestabstand bitte einzuhalten, etwas zu ernst genommen… 

Die zweiten und dritten Ränge teilten sich alte Bekannte aus dem SCV untereinander auf. Stefan Neugebauer und Dani Drexel wechselten sich mit Stefan Weiser mit Kerstin Weiser ab. Den Abend ließen wir gemeinsam auf der Terrasse ausklingen. Mit einem schönen Fässchen Kölsch, köstlichen Spießbraten aus der Leonies Küche und nicht minder leckeren Salaten und Nachtischen, die von der Flotte gespendet wurden, gab es herzlich wenig, über das man sich hätte beschweren können.

Sonntag 11:30 Uhr – Der Liblarer See wirft keine Wellen, der Wind kräuselt sich auch nicht auf dem Wasser, nur die Sonne lacht. Die Wettfahrtbedingungen waren am zweiten Tag der Villewindregatta leider kein Vergleich zum Vortag. Nach einiger Wartezeit sah es dann doch so aus, als wäre uns wenigstens eine Wettfahrt vergönnt und man sammelte sich an der Startlinie. Wieder waren zwei Runden angeschlagen, die auch der Großteil des Feldes zu Ende segeln könnte, das letzte Drittel wurde dann aber nicht nur von Peter und Stephie eingeholt, sondern auch von einer schlimmen Flaute geplagt. Auch hier bewies die Wettfahrtleitung wieder ein sicheres Händchen und erlöste das Feld, um die gesamte Regatta fair werten zu können. Am Endergebnis änderte sich so nun nichts mehr und die top drei platzierten Crews vom Vortag blieben bestehen. Platz eins ging unangefochten an Peter und Stephanie. Platz zwei an Stefan Neugebauer und Dani Drexel und den dritten Platz sicherte sich Stefan Weiser mit Kerstin und Vincent Dickopp, den Stefan am Sonntag als Vorschoter verpflichtet hatte.

Die Windbedingungen zwischen Samstag und Sonntag waren tatsächlich so gegensätzlich, dass diese zwei Regattatage sich förmlich anzogen und zu einem wunderbaren Segelwochenende am Segelclub Ville verschmolzen. Die nächste Regattaoption gibt es für die Schwertzugvögel zur sagenumwobenen Eis-Einhand-Regatta am 7. November 2021. Die weiteren Regattatermine für unsere weiteren Klassen findet ihr im Regattakalender

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Pittermännchen zum Muttertag – viele Neue in den Booten

Wer eine Regatta Anfang Mai segeln möchte und das nicht am langen Wochenende gleich zu Beginn, der landet am Muttertag. Dennoch fanden sich am letzten Sonntag 8 Boote zur diesjährigen Saisoneröffnung der Schwertzugvögel am Liblarer See ein. Alle Vorhersagen deuteten auf Flaute hin. Aber der Liblarer See wäre nicht der Liblarer See, wenn er diese Prognosen nicht ignorieren würde. Und so konnten wir tatsächlich vier Wettfahrten segeln, zunächst mit eher schwachem Wind um die 2 und dann aber auch zwei mit etwas mehr. Unser Wettfahrtleiter Willibald Glöckner hatte einen Up and Down Kurs gelegt, der von der Tonne 5 zur Tonne 1 und zurückführte.

SCV überzeugt beim Segel-Event am Starnberger See

Beim zweiten Spieltag der Segel-Bundesliga vom 01. bis 03. Mai am Starnberger See, ausgetragen beim Bayerischen Yacht Club, zeigte das Team des SCV eine starke Leistung und sicherte sich am Ende den zweiten Platz. Für den SCV gingen Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Sebastian Milinski, Trimmer Maximilian Harings und Vorschiffsmann Ben Krell an den Start.

Durchwachsener Saisonauftakt für den SCV in der Segel-Bundesliga

Mit dem ersten Spieltag am Starnberger See ist die Segel-Bundesliga in die Saison 2026 gestartet. In zwei Ligen treten jeweils 18 Teams gegeneinander an – in der 1. Liga geht es um den Meistertitel, in der 2. Liga um den Aufstieg. Gesegelt wird auch in diesem Jahr auf baugleichen Booten des Typs J/70, die besonders in der Segelbundesliga für enge und spannende Rennen stehen.

Training für Anfänger und Fortgeschrittene

Am 06. und 07.06.2026 führt Bruno Riffeler ein Training durch. Gedacht ist das Training sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene SeglerInnen des SCV. Gesegelt werden kann mit allen Jollen, welche im SCV erlaubt sind. Also Korsar, FJ, 420, Vaurien, Laser, OK und Zugvogel.  Falls kein eigenes Boot vorhanden ist, wird dies kein Problem sein.