Am 11. und 12. Juli fanden unsere Clubmeisterschaft und zeitgleich die Villewind Ranglistenregatta der Schwertzugvögel statt. Es gab zwar leichten Wind, aber der drehte sich ständig um bis zu 90° so dass keine regulären Bedingungen herrschten. An Ende fand am Samstag, nach langem Warten an Land, nur noch eine Wettfahrt statt. Und auch der Sonntag startete durch ständige Winddreher und Flautenlöcher mit viel Warterei … und dann musste es auf einmal ganz schnell gehen, so schnell, dass es drei Zugvögel nicht mehr rechtzeitig über die Startlinie schafften und sich ein DNS einhandelten.
Aber mal von vorne. Wie jedes Jahr fand parallel zur Clubmeisterschaft eine Schwertzugvogel Ranglistenregatta statt, die Villewind. Die Zugvögel starteten zuerst, 5 min danach dann sämtliche andere Klassen. Gewertet wurde für die Clubmeisterschaft nach Yardstick. Die Zugvögel hatten darüber hinaus für die Villewind eine eigene Wertung nach Platzierung. Diese Konstellation führte aufgrund der unterschiedlichen Kritierien zu Änderungen in der Rangfolge, je nach Wertung. Stephan Weiser hatte die erste Wettfahrt am Samstag mit so großem Vorsprung gewonnen, dass er unter den Zugvögeln nach Yardstick den Bug vor Stefan Neugebauer behielt. In der Zugvogelwertung jedoch landete er nur auf Rang 2. Stefan Neugebauer hatte bei insgesamt Punktegleichstand die bessere letzte Wettfahrt und gewann damit die Villewind. In der Clubmeisterschaft blieb für die Zugvögel allerdings maximal der 8. Platz.
Vorne tummelten sich die anderen Bootsklassen. Ganz nach vorne segelten die OK Jollen, die alle drei ersten Plätze der Clubmeisterschaft belegten. Christian Heinze durfte die Wandertrophäe ein weiteres Jahr mit nach Hause nehmen. Knapp dahinter landete Fabian Rossbacher vor Claus Stockhardt. Auf den vierten und fünften Platz kamen Georg Riffeler mit Olga Chruscicka sowie Bruno Riffeler mit Josy Patzelt mit ihren Vauriens. Dann folgten Martin und Roswita Häusler auf dem einzigen 420er, sowie Fabian Tenfelde auf den einzigen ILCA 7 (vormals Laser). Und dann, wie gesagt, folgte der erste Schwertzugvogel. Dahinter kamen die weiteren OKs, Vauriens und Schwertzugvögel auf die Plätze.
Zur Villewind bleibt noch nachzutragen, dass hinter Stefan Neugebauer mit Alexander Hecht an der Vorschot und Stephan und Martin Weiser auf Platz 2 Lutz Halfen mit seinem Vater Frithjof das Treppchen auffüllte. Erwähnenswert ist auch, dass wir mit Julian Rietschel und David Horn ein ganz junges Team am Start hatten, das sicherlich in den nächsten Regatten weiter vorne landen kann.
Trotz der widrigen Windverhältnisse war es am Ende eine gelungene Clubmeisterschaft. Dazu trug sicher auch Leonies tolle Bewirtung bei. Und, nicht zu vergessen, hatte der sportliche Leiter Dirk Strelow alles zeitig organisiert, um dann in Kiel den ersten SCV Sieg in der Segelbundesliga einzufahren.
Bei den Zugvögeln geht es am 29. August mit der Herbstwind in die dritte Ranglistenregatta. Es darf jetzt schon zahlreich gemeldet werden.
Stefan Flöter









