Bericht über die Jugendeuropameisterschaft 2013 in der Europe

Dank einer Schulbefreiung konnte ich an der Jugendeuropameisterschaft in der Einhand-Jolle Europe vom 16.-22. Juli 2013 in dem im Westen Frankreichs gelegenen Brest teilnehmen.

Nach drei Tagen Vortraining mit anderen Nationen in dem von starken Strömungen geprägten Revier und nach der erfolgreichen Vermessung aller Einzelteile, wurde die Meisterschaft mit einer feierlichen Zeremonie eröffnet.Am 1. Wettfahrttag, dem 18. Juli, segelten die rund 120 Jugendlichen aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Spanien, Frankreich, Polen, der Tschechischen Republik und Deutschland -Mädchen und Jungen in unterschiedlichen Gruppen- bei 2-3 Windstärken und ablaufendem Wasser ihren Kurs. Auch die darauf folgenden Wettfahrttage wurden von eher schwächerem Wind und einer sehr starken Strömung dominiert.

In einem Lauf war der durch die Springtide verstärkte Strom so stark, dass die Wettfahrtleitung bei den Jungen fünfmal mit Blackflag-Allgemeinrückruf starten musste, da die Boote über die Startlinie gedrückt wurden. In diesem Rennen wurden alle deutschen Jungen durch einen Frühstart disqualifiziert.

Obwohl der Wind auch an den folgenden Tagen nicht meinen Idealbedingungen entsprach, konnte ich durch eine gute Startkreuz in einem Lauf einen 17. Platz erzielen.

 

Nachdem der Start am dritten Meisterschaftstag auf Grund mangelnden Windes verlegt wurde, konnten erneut zwei Läufe gesegelt werden, bei denen sich die Platzierungen stark schwankten.

 

Am Ende der Meisterschaft ließ sich in den Ergebnislisten jedoch eine klare Dominanz der skandinavischen Segler und Seglerinnen erkennen. Die Top-3 der Jungen und Mädchen kamen aus Dänemark, Norwegen und Finnland; doch auch die Top-10-Plätze wurden durchweg von Seglern aus dem Norden besetzt. Bei diesen hat Segeln einen ganz anderen Stellenwert und hat beinahe den Charakter einer Volkssportart. Auch die zahlreichen Segelinternate führen selbstverständlich zur sichtbaren Stärke der skandinavischen Segler.

 

Für das noch sehr junge deutsche Team entwickelte sich die Meisterschaft jedoch auch positiv, und ich konnte mein Ziel als drittbester deutscher Segler bei den Jungen erreichen. Meine Schwester Lina belegte bei ihrer letzten Jugend-Europameisterschaft bei den Mädchen insgesamt den 18.Platz und wurde somit zweitbestes deutsches Mädchen.

 

Insgesamt war die Jugendeuropameisterschaft 2013 in Brest ein sehr gut organisiertes Event, welches vor allen Dingen wegen des internationalen Flairs und des sehr hohen Niveaus auf dem Wasser unseren Saisonhöhepunkt bildete.

 

Jan Rixgens

EUROPE Class: 2013 Youth European Campionship IMG_0831

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Eine Antwort

  1. Hallo Rainer,gerade ist mir Majab4s Kat-Grundschein in die He4nde gefallen, sie ist me4chtig stolz, dadf sie die Prfcfung bei dir gecsfafht hat. Es waren zwei wirklich schf6ne, warme und sonnige Strandwochen Anfang Oktober mit dem richtigen Mix aus Faulenzen und Segeln. Toller Erholungseffekt!Bis die Tage mal und viele Grfcdfe auch an deine FamilieJens und Maja

Weitere Nachrichten

Ansegeln 2026 auf dem IJsselmeer

Die Crews der Charterschiffe Salute, mit dem Skipper Itze und der Crew Nicole, Anne und Marcus sowie Ohlala, mit dem Skipper Mathias und Crew Jarek, Thomas, Sebastian und Guido, trafen sich am Mittwoch, den 13.05.26, in der Flevo Marina in Lelystad zur Übernahme der Schiffe.

Pittermännchen zum Muttertag – viele Neue in den Booten

Wer eine Regatta Anfang Mai segeln möchte und das nicht am langen Wochenende gleich zu Beginn, der landet am Muttertag. Dennoch fanden sich am letzten Sonntag 8 Boote zur diesjährigen Saisoneröffnung der Schwertzugvögel am Liblarer See ein. Alle Vorhersagen deuteten auf Flaute hin. Aber der Liblarer See wäre nicht der Liblarer See, wenn er diese Prognosen nicht ignorieren würde. Und so konnten wir tatsächlich vier Wettfahrten segeln, zunächst mit eher schwachem Wind um die 2 und dann aber auch zwei mit etwas mehr. Unser Wettfahrtleiter Willibald Glöckner hatte einen Up and Down Kurs gelegt, der von der Tonne 5 zur Tonne 1 und zurückführte.

SCV überzeugt beim Segel-Event am Starnberger See

Beim zweiten Spieltag der Segel-Bundesliga vom 01. bis 03. Mai am Starnberger See, ausgetragen beim Bayerischen Yacht Club, zeigte das Team des SCV eine starke Leistung und sicherte sich am Ende den zweiten Platz. Für den SCV gingen Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Sebastian Milinski, Trimmer Maximilian Harings und Vorschiffsmann Ben Krell an den Start.

Durchwachsener Saisonauftakt für den SCV in der Segel-Bundesliga

Mit dem ersten Spieltag am Starnberger See ist die Segel-Bundesliga in die Saison 2026 gestartet. In zwei Ligen treten jeweils 18 Teams gegeneinander an – in der 1. Liga geht es um den Meistertitel, in der 2. Liga um den Aufstieg. Gesegelt wird auch in diesem Jahr auf baugleichen Booten des Typs J/70, die besonders in der Segelbundesliga für enge und spannende Rennen stehen.

Training für Anfänger und Fortgeschrittene

Am 06. und 07.06.2026 führt Bruno Riffeler ein Training durch. Gedacht ist das Training sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene SeglerInnen des SCV. Gesegelt werden kann mit allen Jollen, welche im SCV erlaubt sind. Also Korsar, FJ, 420, Vaurien, Laser, OK und Zugvogel.  Falls kein eigenes Boot vorhanden ist, wird dies kein Problem sein.