Pittermännchen zum Muttertag – viele Neue in den Booten

Wer eine Regatta Anfang Mai segeln möchte und das nicht am langen Wochenende gleich zu Beginn, der landet am Muttertag. Dennoch fanden sich am letzten Sonntag 8 Boote zur diesjährigen Saisoneröffnung der Schwertzugvögel am Liblarer See ein. Alle Vorhersagen deuteten auf Flaute hin. Aber der Liblarer See wäre nicht der Liblarer See, wenn er diese Prognosen nicht ignorieren würde. Und so konnten wir tatsächlich vier Wettfahrten segeln, zunächst mit eher schwachem Wind um die 2 und dann aber auch zwei mit etwas mehr. Unser Wettfahrtleiter Willibald Glöckner hatte einen Up and Down Kurs gelegt, der von der Tonne 5 zur Tonne 1 und zurückführte. Erfreulicherweise waren unter den 16 Seglern fünf, die zum ersten Mal an einer Regatta teilnahmen und zwei davon saßen sogar zusammen in einem Boot.

Wie so oft bestand das Feld aus zwei Teilen, die untereinander um die Platzierungen rangen. Vier Boote segelten vorne um das Podium und 3 waren am Ende sogar punktgleich. Durch Siege in zwei Wettfahrten sicherte sich die beiden Stephans, Weiser und Becker, den ersten Platz und lösten damit Lutz Halfen als Gewinner des Hans Vetterle Pokals ab. Lutz mit seinem Vater Frithjof an der Vorschot landete auf den dritten Rang. Dazwischen schob sich Thomas Müller mit seinem Sohn Frederik.

Der emotionale Höhepunkt allerdings passierte als die ersten Boote schon Richtung Steg unterwegs waren. Da kamen nämlich unter dem Jubel des Wettfahrtteams Ralf und Beate Hermann ins Ziel. Sie waren zum ersten Mal bei einer Regatta dabei und hatten sich über die Wettfahrten hinweg stetig gesteigert.

Das Ziel des Pittermännchens war damit erreicht. Alle hatten ihren Spaß am Segeln und alle hatten dazugelernt. Ich hoffe, wir sehen die Neuen auf vielen kommenden Regatten wieder.

An Land hatten Leonie und Ralf inzwischen den Grill angefeuert, Stephans Pittermännchen wurde angestochen und dann ging es noch gemütlich bei leckerem Essen bis in die Abendstunden.

Das nächste Mal treffen wir uns zu unserer ersten Ranglistenregatta, der Sommerwind, am 13. und 14. Juni. Dann hoffentlich mit noch ein paar Booten mehr.

 

Stefan Flöter

 

Pittermännchen
Schwertzugvogel – 10.05.2026
Ges     Steuermann/frau 1. Wettf 2. Wettf 3. Wettf 4. Wettf Ges
Pl Land Segel-Nr Vorschoter Pl Pkt Pl Pkt Pl Pkt Pl Pkt Pkt
1 GER 198 Stephan Weiser 5 (5,0) 4 4,0 1 1,0 1 1,0 6,0
      Stephan Becker                  
2 GER 3971 Thomas Müller 1 1,0 3 3,0 4 (4,0) 2 2,0 6,0
      Frederik Schmitz-Strunk                  
3 GER 3914 Lutz Halfen 2 2,0 2 2,0 2 2,0 4 (4,0) 6,0
      Frithjof Halfen                  
4 GER 3734 Stefan Neugebauer 4 (4,0) 1 1,0 3 3,0 3 3,0 7,0
      Noe Wermelskirchen                  
5 GER 4194 Peter Ossenbach 3 3,0 7 (7,0) 5 5,0 5 5,0 13,0
      Antonia Becker                  
6 GER 3300 Stefan Flöter 6 6,0 5 5,0 6 6,0 7 (7,0) 17,0
      Günter Erker                  
7 GER 3935 Wolfram Neiss 7 (7,0) 6 6,0 7 7,0 6 6,0 19,0
      Jens Hartkopf                  
8 GER 2684 Ralf Hermann 8 (8,0) 8 8,0 8 8,0 8 8,0 24,0
      Beate Hermann                  
                         
    ( ) = Streicher                  

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Segel-Club Ville gelingt der Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga

Großer Erfolg für den Segel-Club Ville (SCV): Mit einer starken Saisonleistung hat sich das Team am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale auf dem Berliner Wannsee den Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga gesichert. Nach mehreren Jahren in der zweiten Liga gehört der SCV damit künftig zu den besten Segelvereinen Deutschlands.

Herbstwind – wieder viel Wind, Kenterungen und ein verdienter Sieger

Normalerweise kämpfen wir in Liblar mit Flaute. In diesem Jahr war das aber irgendwie anders. Nachdem die Sommerwind Regatta der Schwertzugvögel schon bei viel Wind gesegelt worden war, fand die Herbstwind am letzten Augustwochenende unter ähnlichen Bedingungen statt. Wir hatten 3 bis 4 Windstärken, in den vielen Böen aber auch schon mal gute 5 oder mehr. Die Böen gingen mit heftigen Winddrehern einher und brachten am Ende sogar erfahrene Mannschaften zum Kentern.

Möhnepokal der Vaurien am Möhnesee

Sonne satt und trotz mäßigem Wind viel gute Laune: Beim Möhnepokal der Vaurien beim YCWA am Möhnesee gingen vier Teams des Segelclub Ville an den Start. Mit dabei waren auch unsere beiden Neumitglieder Josy und Eric, die bei dieser Regatta ihre erste Auswärtsregatta im Vaurien bestritten.

Clubmeisterschaft und Villewind unter schwierigen Bedingungen

Am 11. und 12. Juli fanden unsere Clubmeisterschaft und zeitgleich die Villewind Ranglistenregatta der Schwertzugvögel statt. Es gab zwar leichten Wind, aber der drehte sich ständig um bis zu 90° so dass keine regulären Bedingungen herrschten. An Ende fand am Samstag, nach langem Warten an Land, nur noch eine Wettfahrt statt. Und auch der Sonntag startete durch ständige Winddreher und Flautenlöcher mit viel Warterei … und dann musste es auf einmal ganz schnell gehen, so schnell, dass es drei Zugvögel nicht mehr rechtzeitig über die Startlinie schafften und sich ein DNS einhandelten.