Vaurien Meeting 2017

In diesem Jahr ist das Vaurien Meeting für viele Teilnehmer bereits die dritte Regatta der Saison gewesen. Für uns bedeutete es den ersten Test der Basteleien aus der Winterzeit. Klar hätte man, wie von Bruno gefordert, schon mal eine Runde drehen können und alles testen können, aber der Einbau der Decksheizung hat leider auch in diesem Winter nicht geklappt und die Motivation war gering. Im Übrigen war Bruno mit seinem neuen Schiff auch das erste Mal auf dem Wasser und hätte fast das Ruder bei der ersten Ausfahrt vergessen.?

Insgesamt hatten 19 Boote gemeldet und 17 sind pünktlichen an den Start gegangen. Die für das ganze Wochenende vorhergesagten Windbedingungen haben Wort gehalten und es konnten sechs Wettfahrten gesegelt werden. Die ersten beiden Läufe wurden souverän von unseren Gästen aus Belgien Yves und Brice Prince gewonnen. Im dritten Lauf setzte Stefano Riffeler ein erstes Ausrufezeichen mit einem ersten Platz. Er und sein Vorschoter Simon Flintrop kamen in Fahrt. Bei weiterhin guten Windbedingungen konnte um 17 Uhr sogar noch ein vierter Lauf gestartet werden. Bei diesem meldeten Thorsten und Nora Hensing durch einen Sieg ebenso ihren Anspruch auf eine gute Platzierung an.

Beim anschließenden Buffet gab es reichlich Diskussionsstoff, welche Taktik zum Erfolg am Samstag geführt hat. Vielleicht auch, weil Peter und Martin Lakshmanan ausnahmsweise nicht mit am Start waren, gab es eine bunte Mischung auf den vorderen Plätzen. Die konstanteste Serie mit den Plätzen 3,3,3,4 hatte bis dahin der im Herbst wieder in den Vaurien zurückgekehrte Patrik Küntscher mit Julia hingelegt.

Da wir an der letzten Wettfahrt am Samstag nicht teilnehmen konnten, haben wir erst Sonntagmorgen vom Frühstart in Lauf Drei erfahren und hatten somit bereits „zwei Streicher“ auf dem Konto. Nun ja, wenigstens kein technisches Problem. Der erste Start am Sonntag erfolgte pünktlich und musste dann aber wegen eines vorübergehend schläfrigen Windes abgebrochen werden. Direkt im Anschluss konnte dann der Lauf wiederholt werden. Die Ansteuerung der Luvtonne führte in diesem Lauf zur Rudelbildung und erst eine anschließende Protestverhandlung konnte die Situation zumindest theoretisch klären. Der bis dahin mit den Plätzen 6,2,2,5 sehr gut im Rennen liegende Jan Schilling mit Nessi Lehnhoff zweifelte (wohl zu Recht) an den Regelkenntnissen mancher Mitsegler und wurde mit Platz 11 eingebremst.

Nachdem Stefano auch den fünften Lauf als Sieger beenden konnte, war der sechste Lauf entscheidend für die endgültigen Platzierungen. Seinen Vater Georg wusste er mit Sicherheit hinter sich und konnte sich so ganz auf den Schlussspurt konzentrieren. Beiden Anwärtern um den Sieg gelang es allerdings im letzten Lauf nicht, sich auf den vorderen Rängen zu platzieren. Mit Tim Schilling und Jan Ole Ridderbusch auf Platz 2., Thorsten und Nora Hensing auf Platz 3. und uns auf Platz eins wurde neu gemischt und alle waren auf die Endplatzierungen gespannt.

Mit knappen Vorsprung gewannen Yves und Brice Prince aus Belgien (RCNMB) vor Stefano Riffeler und Simon Flintrop (SCV) das Vaurien Meeting. Platz drei belegten Patrik und Julia Küntscher (SKEH) gefolgt von Thorsten und Nora Hensing (SKEH). Das Jugendboot des SCV mit Ida Milow und Nele Biener hatte sich mit einer konstanten Serie ohne Ausrutscher auf Platz 6. Sehr gut platziert.

Wir sind dann nach sechs Läufen endgültig wach und freuen uns auf die nächsten Regatten!

GER 36099, iBoot, Thomas Müller und Fredrik Schmitz-Strunk

Link zur vollständigen Ergebnisliste.

IMG_0081-1

Weitere Bilder folgen…

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Ansegeln 2026 auf dem IJsselmeer

Die Crews der Charterschiffe Salute, mit dem Skipper Itze und der Crew Nicole, Anne und Marcus sowie Ohlala, mit dem Skipper Mathias und Crew Jarek, Thomas, Sebastian und Guido, trafen sich am Mittwoch, den 13.05.26, in der Flevo Marina in Lelystad zur Übernahme der Schiffe.

Pittermännchen zum Muttertag – viele Neue in den Booten

Wer eine Regatta Anfang Mai segeln möchte und das nicht am langen Wochenende gleich zu Beginn, der landet am Muttertag. Dennoch fanden sich am letzten Sonntag 8 Boote zur diesjährigen Saisoneröffnung der Schwertzugvögel am Liblarer See ein. Alle Vorhersagen deuteten auf Flaute hin. Aber der Liblarer See wäre nicht der Liblarer See, wenn er diese Prognosen nicht ignorieren würde. Und so konnten wir tatsächlich vier Wettfahrten segeln, zunächst mit eher schwachem Wind um die 2 und dann aber auch zwei mit etwas mehr. Unser Wettfahrtleiter Willibald Glöckner hatte einen Up and Down Kurs gelegt, der von der Tonne 5 zur Tonne 1 und zurückführte.

SCV überzeugt beim Segel-Event am Starnberger See

Beim zweiten Spieltag der Segel-Bundesliga vom 01. bis 03. Mai am Starnberger See, ausgetragen beim Bayerischen Yacht Club, zeigte das Team des SCV eine starke Leistung und sicherte sich am Ende den zweiten Platz. Für den SCV gingen Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Sebastian Milinski, Trimmer Maximilian Harings und Vorschiffsmann Ben Krell an den Start.

Durchwachsener Saisonauftakt für den SCV in der Segel-Bundesliga

Mit dem ersten Spieltag am Starnberger See ist die Segel-Bundesliga in die Saison 2026 gestartet. In zwei Ligen treten jeweils 18 Teams gegeneinander an – in der 1. Liga geht es um den Meistertitel, in der 2. Liga um den Aufstieg. Gesegelt wird auch in diesem Jahr auf baugleichen Booten des Typs J/70, die besonders in der Segelbundesliga für enge und spannende Rennen stehen.

Training für Anfänger und Fortgeschrittene

Am 06. und 07.06.2026 führt Bruno Riffeler ein Training durch. Gedacht ist das Training sowohl für Anfänger als auch für fortgeschrittene SeglerInnen des SCV. Gesegelt werden kann mit allen Jollen, welche im SCV erlaubt sind. Also Korsar, FJ, 420, Vaurien, Laser, OK und Zugvogel.  Falls kein eigenes Boot vorhanden ist, wird dies kein Problem sein.