ancora Opti Cup, Lübecker Bucht

Am 6./7. Mai fand in der Lübecker Bucht der ancora Opti Cup statt. Ausgangspunkt der Regatta war die ancora Marina in Neustadt in Holstein. Gestartet wurde in den 2 Optiklasse A und B.

Leider machten die Windverhältnisse einer Seeregatta keine Ehre. Die erste Wettfahrt am Samstag wurde etwa nach der Hälfte der Strecke abgebrochen, da der Wind vollends eingeschlafen war. Es folgte eine lange Wartezeit von über 2 Stunden, in denen die Optisegler draußen auf der Regattabahn in kleinen ‚Päckchen‘ zusammenlagen und sich die Zeit vertrieben.

Als dann ein schwacher Wind von 2 Bft aufkam wurde die erste Wettfahrt erneut gestartet. Bei dem schwachen und drehenden Wind wurden an diesem Tag noch 4 Wettfahrten gesegelt. Die jungen Segler kehrten so erst gegen 19:30 Uhr vom Wasser zurück.

Tom Krell, der mit Jahrgang 2003 schon zu den älteren und schwereren Startern in der Opti A Klasse zählt konnte bei diesen Bedingungen keine vernünftigen Wettfahrtplatzierungen erzielen.
Der 2te Regattatag zeigte sich mit strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Auch der Wind hatte es etwas besser gemeint, wehte er doch konstant mit 2 bis 3 Bft, so dass noch 3 reguläre Wettfahrten absolviert werden konnten. Tom belegte mit einem tollen 6ten Platz seine beste Wertung in der letzten Wettfahrt des Tages. Doch leider konnte der auch damit den verkorksten 1ten Tag nicht mehr ausgleichen und landete am Ende auf Platz 17 von 29 Startern.

Ben Krell, Jhg. 2007, kamen die schwachen Windverhältnisse eher entgegen. Ihn beeindruckten vor allem die großen Distanzen auf dem Wasser bei seiner ersten Regatta auf der Ostsee.
Mit konstanten Wettfahrtergebnissen belegte er Platz 20 von 41 Startern in der Opti B Klasse.

Bericht und Bild: Fam. K

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Stürmische Spätlese 2025: Herausfordernde Bedingungen bei der Herbstregatta

Dreizehn Vaurien und fünf Ilca fanden sich bei der diesjährigen Spätlese am 25. und 26. Oktober an der Startlinie ein. Bei stürmischen 4 bis 5 Beaufort und stark böigem Wind wagten sich jedoch nicht alle Teams aufs Wasser. Schon das sichere Rausfahren und Warten auf den ersten Start war eine brisante Angelegenheit. Und nicht wenige lagen bereits vor dem ersten Ankündigungssignal im Wasser.

Drama beim Finale in Berlin

Ein enttäuschender Saisonabschluss für den SCV… Finale der Segelbundesliga 2025 auf dem Wannsee, zu Gast beim Berliner Yacht Club. Es sah es lange danach aus, dass der SCV den Aufstieg in die 1. Bundesliga schafft. Auf Platz 3 der Saisontabelle startete man in das Event, und konnte gleich am ersten Tag bei Sturm und Regen mit einem 1. und einem 2. Platz die Spitze der Eventrangliste erkämpfen.

Lange Rondje Noord Holland – Absegeln 2025

Was für ein Saisonabschluss! Mit der Villa Solais und der Ohlala ging es für uns auf die „Lange Rondje Noord Holland“. In sieben Tagen haben wir über 180 Seemeilen zurückgelegt – einmal quer durch das Revier mit allem, was Seglerherzen höherschlagen lässt: Nachtfahrten, Gezeitenabenteuer, Wattenmeer, Nordsee, Kanalfahrt, Markermeer und IJsselmeer.

SCV klettert auf Platz Drei und hat den Aufstieg vor Augen

Berlin/Wannsee: Der fünfte Spieltag der diesjährigen Segelbundesliga fand vom 19. – 21. September auf dem Wannsee in Berlin statt. Der Segelclub Ville ging mit der eingespielten Crew um Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Lars Schafmeister, Trimmer Tom Krell und Ben Krell auf dem Vorschiff in die Rennen. Das klar gesteckte Ziel: den SCV möglichst gut in Stellung bringen für das Saisonfinale Anfang November an gleicher Stelle und dem Aufstieg einen Schritt näher kommen.

Herbstwind 2025 – Das Segeln wurde (fast) zur Nebensache

So viele unnötige Ereignisse bei einer einzigen Regatta, das gab es schon lange nicht mehr. Irgendwie hatten wir das Pech am „Schwert“ kleben … es ging schon in der Woche vor der Regatta los: Stephan Weiser stürzte mit dem Rad und lange sah es so aus, als könne er gar nicht an den See kommen. Am Donnerstag, beim Abschlusstraining, brach sich Roswita Häusler den Arm. Am Samstag machte Matthias Frenzels Kopf Bekanntschaft mit dem Baum, bzw. zwei Schrauben, die daraus hervorguckten – Platzwunde, drei Stiche. Am Sonntag renkte er sich dann noch einen Wirbel aus. Am schlimmsten erwischte es leider unseren ältesten Teilnehmer, Peter Ossenbach, der bei einer Böe kenterte und sich beim Sturz in den Baum die Schulter brach.