© DSBL/Lars Wehrmann

Alles oder Nichts

Wer steigt beim DSL-Pokal in Hamburg in die 2. Segel-Bundesliga auf?

Hamburg, 30. Oktober 2018 – Nach dem Finale ist vor dem Pokal: An diesem Wochenende (02. bis 04. November) treffen beim Deutschen Segel-Liga-Pokal (DSL-Pokal) in Hamburg 24 Segelvereine mit den unterschiedlichsten Leistungsniveaus aufeinander. Es geht um den Titel, sowie die Qualifikation für die 2. Segel-Bundesliga 2019. Der Flensburger Segel-Club (FSC) ist als Titelverteidiger ebenfalls dabei und zeigt sich mit einem neuen und teilweise liga-unerfahrenem Team höchst motiviert.  

Was im Fußball längst etabliert ist, steckt im Segelsport noch in den Kinderschuhen: Beim DSL-Pokal messen sich zum zweiten Mal in der Geschichte ambitionierte Clubs aus der J/70-Szene und der Deutschen Junioren Segel-Liga mit den „Profis“ aus der 1. und 2. Segel- Bundesliga.

„Es ist eine geniale Veranstaltung, bei der Segler/innen aus unterschiedlichen Leistungslevels und Klassen zusammenkommen und gegeneinander segeln. Anders als noch im letzten Jahr ist es nicht unser primäres Ziel den Titel zu verteidigen. Viel mehr wollen wir die Chance nutzen unser teilweise neues Team auf die kommende Saison vorzubereiten. Frisch im Team ist Steuermann Fabian Kirchhoff, der gerade im Europe den Weltmeistertitel gewonnen hat, dem die Segel-Bundesliga aber bisher fremd war. Ein weiterer Liga-Neuling ist unser Taktiker Sönke Herrmann. Beide freuen sich Liga-Luft zu schnuppern. Und wer weiß, vielleicht hält das Event ja wieder einige Überraschungen bereit“, sagte Jan-Hauke Erichsen (Team-Manager FSC). Der FSC hatte sich über eine Wild-Card als Titelverteidiger für den diesjährigen Pokal qualifiziert. Die Crew in Hamburg verstärken Florian Jakobtorweihen und Cedric Menzel.

Insgesamt nehmen ab Freitag 24 Segelvereine teil, darunter z.B. das erfolgreiche Junioren-Team vom Bayerischen Yacht-Club, der amtierende Deutsche Meister, der Norddeutsche Regatta Verein oder auch der ehemalige Zweitligist aus der Nähe von Köln, der Segel Club Ville.

Startberechtigt beim diesjährigen DSL-Pokal sind die besten drei Clubs aus der 1. und 2. Segel-Bundesliga, die letzten sechs Clubs der 2. Liga, die besten zwei Clubs der Junioren Segel-Liga, sowie weitere Clubs, die sich über die J/70 Klassenregatta (Kieler Woche) qualifiziert haben.

Gesegelt wird, wie auch in der 1. und 2. Segel-Bundesliga, im Fleetrace Modus auf One Design Booten.
Start ist am Freitag um 11.00 Uhr beim NRV: Schöne Aussicht 37 in Hamburg. Alle Ergebnisse und das Live-Tracking der Wettfahrten finden Sie ab Freitag auf sapsailing.com.

Text: SBL Bild: © DSBL/Lars Wehrmann

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