SCV klettert auf Platz Drei und hat den Aufstieg vor Augen

Berlin/Wannsee: Der fünfte Spieltag der diesjährigen Segelbundesliga fand vom 19. – 21. September auf dem Wannsee in Berlin statt. Der Segelclub Ville ging mit der eingespielten Crew um Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Lars Schafmeister, Trimmer Tom Krell und Ben Krell auf dem Vorschiff in die Rennen. Das klar gesteckte Ziel: den SCV möglichst gut in Stellung bringen für das Saisonfinale Anfang November an gleicher Stelle und dem Aufstieg einen Schritt näher kommen.

Das gesamte Wochenende sollte geprägt sein von wechselnden Bedingungen und Leichtwind Wettfahrten. Der Start lief für den SCV schleppend, nach Tag eins stand für die Segler nach zwei dritten, einem vierten und einem zweiten Platz , Gesamtrang 7 zu Buche. Kein schlechtes Ergebnis aber zu wenig für die Aufstiegsambitionen des Vereins.

Zu Beginn des Samstag begrüßte der Wannsee die Segler mit strahlend blauem Himmel, allerdings zunächst ohne Wind. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann doch aufs Wasser. Die Crew lieferte einen konstant guten Tag ab, lediglich zwei Penaltys (Strafdrehungen bei Regelverstoß) sorgten für 2 Wettfahrten außerhalb der Top 3.

Somit kletterte der SCV zum Samstag Abend auf Platz 5. „Die letzten beiden Tage waren hart. Um jeden Platz mussten wir kämpfen. Kaum ein Rennen lief nach Plan. Lediglich unsere Eingespieltheit hält uns momentan im Rennen.“ So Lars Schafmeister am Samstag Abend.

So ging der SCV, zufrieden mit dem Ergebnis, aber nicht vollends glücklich mit der eigenen Leistung in den Sonntag. Dieses Jahr die Schwachstelle des Teams. Nach guten ersten Tagen, folgte häufig ein schwacher Sonntag und einige schmerzhafte Punktverluste. Dieses Mal sollte es anders werden. Der SCV startet gut in den Sonntag und behielt zudem die Nerven.

„Der Sonntag war unser stärkster Tag. Wir haben endlich abgerufen was wir können und konstant gut gesegelt. Es tut gut zu wissen, dass es auch mal so laufen kann.“ So Steuermann Julian Blumenthal am Sonntag Abend. Zwar verpasste das Team im letzten Rennen das Podium denkbar knapp und musste sich um einen Punkt mit Platz Vier zufrieden geben, die erfreuliche Nachricht folgte aber vor allem beim Blick auf die Gesamtrangliste der Saison 2025. Die Konkurrenz um den Aufstieg, patzte teilweise und so schiebt sich der Segelclub Ville vor dem letzten Event auf Platz 3.

Die ersten vier Teams der zweiten Segelbundesliga steigen auf.

So hat der SCV eine fantastische Ausgangsposition für das Finale und gute Chancen das erste Mal in über 10 Jahren Segelbundesliga in die erste Liga aufzusteigen.

Bericht: LS Bilder: © DSBL / Sailing Energy

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Segel-Club Ville gelingt der Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga

Großer Erfolg für den Segel-Club Ville (SCV): Mit einer starken Saisonleistung hat sich das Team am vergangenen Wochenende beim Saisonfinale auf dem Berliner Wannsee den Aufstieg in die 1. Segel-Bundesliga gesichert. Nach mehreren Jahren in der zweiten Liga gehört der SCV damit künftig zu den besten Segelvereinen Deutschlands.

Herbstwind – wieder viel Wind, Kenterungen und ein verdienter Sieger

Normalerweise kämpfen wir in Liblar mit Flaute. In diesem Jahr war das aber irgendwie anders. Nachdem die Sommerwind Regatta der Schwertzugvögel schon bei viel Wind gesegelt worden war, fand die Herbstwind am letzten Augustwochenende unter ähnlichen Bedingungen statt. Wir hatten 3 bis 4 Windstärken, in den vielen Böen aber auch schon mal gute 5 oder mehr. Die Böen gingen mit heftigen Winddrehern einher und brachten am Ende sogar erfahrene Mannschaften zum Kentern.

Möhnepokal der Vaurien am Möhnesee

Sonne satt und trotz mäßigem Wind viel gute Laune: Beim Möhnepokal der Vaurien beim YCWA am Möhnesee gingen vier Teams des Segelclub Ville an den Start. Mit dabei waren auch unsere beiden Neumitglieder Josy und Eric, die bei dieser Regatta ihre erste Auswärtsregatta im Vaurien bestritten.

Clubmeisterschaft und Villewind unter schwierigen Bedingungen

Am 11. und 12. Juli fanden unsere Clubmeisterschaft und zeitgleich die Villewind Ranglistenregatta der Schwertzugvögel statt. Es gab zwar leichten Wind, aber der drehte sich ständig um bis zu 90° so dass keine regulären Bedingungen herrschten. An Ende fand am Samstag, nach langem Warten an Land, nur noch eine Wettfahrt statt. Und auch der Sonntag startete durch ständige Winddreher und Flautenlöcher mit viel Warterei … und dann musste es auf einmal ganz schnell gehen, so schnell, dass es drei Zugvögel nicht mehr rechtzeitig über die Startlinie schafften und sich ein DNS einhandelten.