SCV segelt ins Mittelfeld und bleibt im Aufstiegsrennen

Berlin Wannsee 08.-10.08.2025:

Zum ersten Mal dieses Jahr gastierte die Segelbundesliga am Wannsee in Berlin.

Der SCV ging in neuer Besatzung in die drei Segeltage bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 25 Grad. Auf dem Vorschiff startete Maximilian Harings in sein erstes Event auf der Position, da die sonst etablierten Segler nicht verfügbar waren. Komplettiert wurde das Team mit Steuermann Julian Blumenthal, Taktiker Lars Schafmeister und Trimmer Tom Krell.

Der SCV startete in das Wochenende an einem leicht windigen Freitag mit guten Ergebnissen und fand sich am Ende des Tages auf Platz 5 wieder. 

„Ein solider Start, auch wenn sich an Bord nicht alles rund angefühlt hat.“, so Lars Schafmeister am Abend. 

Mit Top Stimmung im Team und Ambitionen die gute Platzierung zu halten, ging es in den Samstag. Es folgte ein kleiner Dämpfer: kein Wind weit und breit. 

So hieß es warten. Gegen 16 Uhr ging es für die Teams doch noch auf den Wannsee. 

Der Wind hielt jedoch leider nur für ein Rennen mit Beteiligung des SCV. Dieses konnte die Crew um Julian Blumenthal jedoch gewinnen und so auf den zwischenzeitlichen dritten Platz klettern.

„Die Stimmung ist natürlich super nach solchen Resultaten. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass wir sonntags meist die größten Schwierigkeiten haben.“ Gab Trimmer  Tom Krell am Samstagabend zu bedenken.

Zum Leidwesen aller sollte er Recht behalten.

Mit zwei schlechten Starts und anschließend einem Frühstart im dritten Rennen katapultierte die Crew sich von Platz 3 auf Platz 10. Mit einem zweiten und einem fünften Platz in den beiden letzteren Rennen rettete die Crew dieses Ergebnis knapp und begrenzte den Schaden zu mindestens. 

Durch die Ergebnisse der anderen Teams bleibt der SCV, in der Gesamtwertung der Saison 2025, weiterhin im Aufstiegsrennen. Er bleibt Gesamtfünfter und ist mit nur 3 Punkten Rückstand auf Platz 4 weiter voll auf Kurs. 

„Dieses Wochenende war die Chance da, uns in den Top 3 festzusetzen. Die haben wir leider verpasst. Der nächste Spieltag steht allerdings schon wieder vor der Tür und wir werden weiter alles versuchen um den Aufstieg 2025 zu realisieren.“ So Lars Schafmeister nach dem verkorksten Sonntag. „Der Berliner Yacht Club hat uns als Veranstalter ein tolles Wochenende bereitet schade, dass unser Ergebnis nicht zum Wetter und der Stimmung im Allgemeinen gepasst hat.“

Vom 19.-21. September geht es in Berlin weiter.

Bericht: LS Bilder: © DSBL / Sailing Energy

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
Pinterest
LinkedIn

Weitere Nachrichten

Herbstwind – wieder viel Wind, Kenterungen und ein verdienter Sieger

Normalerweise kämpfen wir in Liblar mit Flaute. In diesem Jahr war das aber irgendwie anders. Nachdem die Sommerwind Regatta der Schwertzugvögel schon bei viel Wind gesegelt worden war, fand die Herbstwind am letzten Augustwochenende unter ähnlichen Bedingungen statt. Wir hatten 3 bis 4 Windstärken, in den vielen Böen aber auch schon mal gute 5 oder mehr. Die Böen gingen mit heftigen Winddrehern einher und brachten am Ende sogar erfahrene Mannschaften zum Kentern.

Möhnepokal der Vaurien am Möhnesee

Sonne satt und trotz mäßigem Wind viel gute Laune: Beim Möhnepokal der Vaurien beim YCWA am Möhnesee gingen vier Teams des Segelclub Ville an den Start. Mit dabei waren auch unsere beiden Neumitglieder Josy und Eric, die bei dieser Regatta ihre erste Auswärtsregatta im Vaurien bestritten.

Clubmeisterschaft und Villewind unter schwierigen Bedingungen

Am 11. und 12. Juli fanden unsere Clubmeisterschaft und zeitgleich die Villewind Ranglistenregatta der Schwertzugvögel statt. Es gab zwar leichten Wind, aber der drehte sich ständig um bis zu 90° so dass keine regulären Bedingungen herrschten. An Ende fand am Samstag, nach langem Warten an Land, nur noch eine Wettfahrt statt. Und auch der Sonntag startete durch ständige Winddreher und Flautenlöcher mit viel Warterei … und dann musste es auf einmal ganz schnell gehen, so schnell, dass es drei Zugvögel nicht mehr rechtzeitig über die Startlinie schafften und sich ein DNS einhandelten.

Helgolandtörn 2026 – Zwischen Hochsee, Inseln und Stehender Mastroute

Ende Mai machten sich mehrere Crews unseres Vereins auf den Weg zu einem der klassischen Törnziele der Nordsee: Helgoland. Mit dabei waren die Schiffe Salute mit Skipper Matthias und Crew Sonja, Thomas und Itze, die Freya mit Skipper Giso und Crew Tom, Angelika, Albrecht und Max, die Joy mit Skipper Mike und Crew Kai, Hutch und Olaf sowie die Villa Solais mit Skipper Ansgar und Ingo. Was als gemeinsamer Schlag Richtung Hochseeinsel begann, entwickelte sich zu einer abwechslungsreichen Reise mit unterschiedlichen Routen, herausfordernden Wetterbedingungen und vielen schönen gemeinsamen Erlebnissen.