Als Vorbereitung für die bevorstehende Dutch Open segelten wir, Tom Krell, Max Harings, Loreen Stüttem, Patrick Pulskamp und Lotte Milow an diesem Wochenende beim Tune Up mit. Da momentan Herbstferien sind, konnten wir schon am Donnerstag die J/70 verladen und am Freitag um sechs Uhr morgens losfahren. Mittags war das Boot am Brassemermeer fertig aufgebaut und wir nutzten die circa 20 Knoten Wind zum Trainieren. Der Plan war es, dass wir morgens und abends mit unseren Fahrrädern die acht Kilometer zu unserer Ferienwohnung fahren. Am ersten Abend ist uns jedoch aufgefallen, dass die dafür benötigte Fähre am Wochenende nicht fährt und so wurden aus acht Kilometern plötzlich 14 Kilometer. Für den Samstag waren 25 Knoten Wind vorhergesagt, weshalb die Regattaleitung die Wettfahrten auf den nächsten Tag verschoben hat. Wir haben den restlichen Tag trotzdem zum Trainieren genutzt und sind erschöpft wieder im Hafen angekommen. Am Sonntag sind wir dann tatsächlich um 11:30 Uhr bei 12 Knoten Wind gestartet und sind vier Wettfahrten gesegelt. Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden, da dies unsere erste gemeinsame Regatta war und wir das jüngste und leichteste Team waren. Mit wertvollen Erfahrungen sind wir am Sonntagabend nach einem schönen Regattawochenende wieder zurück nach Liblar gefahren.

Herbstwind – wieder viel Wind, Kenterungen und ein verdienter Sieger
Normalerweise kämpfen wir in Liblar mit Flaute. In diesem Jahr war das aber irgendwie anders. Nachdem die Sommerwind Regatta der Schwertzugvögel schon bei viel Wind gesegelt worden war, fand die Herbstwind am letzten Augustwochenende unter ähnlichen Bedingungen statt. Wir hatten 3 bis 4 Windstärken, in den vielen Böen aber auch schon mal gute 5 oder mehr. Die Böen gingen mit heftigen Winddrehern einher und brachten am Ende sogar erfahrene Mannschaften zum Kentern.



