Clubmeisterschaft 2020 – mit Abstand aber sportlich

Nach der erfolgreichen Generalprobe in Form des Pittermännchen Cups, die zeigte, dass es für uns möglich ist, die Corona-Regel im Rahmen einer Regatta einzuhalten, ging es ohne Umwege weiter mit der internen Clubmeisterschaft. Wegen Covid-19 gab es leider auch an diesem Wochenende weder Gäste noch externe Zuschauer. Angesetzt waren zwei Regattatage, offen für alle Klassen. Der Samstag begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein, nur leider fehlte der Wind. Die Segler nahmen es gelassen – es gibt schließlich schlimmeres, als einen entspannten Tag am See in freundlicher Gesellschaft zu verbringen. Auch wenn es am ersten Tag nicht aufs Wasser ging, gab es trotzdem Grund, um mit Abstand zu feiern und anzustoßen: Unser Vorsitzender verlieh zwei besondere Preise an wohl verdiente Mitglieder. Günter erhielt den Kurt-Rösler-Preis für sein besonderes Engagement – nicht nur als langjähriger Flottenchef der Zugvögel. Günter war sichtlich gerührt. Volker Klinger wurde mit dem Peter-Patt-Preis für besondere sportliche Leistungen überrascht. Volker hatte bei den OK Jollen die Landesmeisterschaft 2019 gewonnen und sollte an diesem Wochenende nicht das letzte Mal ganz vorne stehen. Nach einer Runde Wurst vom Grill (Danke an Grillmeister Bernd) und der Verköstigung eines gespendeten 10l Fässchen Kölsch ging es für die meisten Crews in die Koje, denn die Regattaleitung rief die Startbereitschaft für Sonntag 10:00 Uhr aus. Wegen der besonderen Covid-19-Situation musste leider auch auf das übliche Rahmenprogramm am Abend verzichtet werden.

Die Startbereitschaft wurde bei einigen Teilnehmern eher als Richtwert gesehen und so waren einige Segler doch etwas überrascht, als sie ausgeschlafen und entspannt zwischen 11:00 Uhr und 12:00 Uhr am See eintrafen und die ersten Läufe bereits beendet waren. Der Wind meinte es am zweiten Tag recht gut mit uns und bei lockeren 2-3Bft bewies die Regattaleitung ein sehr gutes Händchen. Insgesamt waren 27 Boote gemeldet, von denen dann tatsächlich 25 Boote an der Startlinie lagen. Es wurden insgesamt fünf Wettfahrten durchgeführt. Gestartet wurde in zwei Gruppen, die Zugvögel fuhren vorweg, in der zweiten Gruppe sammelten sich Vaurien, OK Jollen, Laser und 420er.
Durch kurze Wettfahrten (eine Runde) ergab sich ein munteres Treiben auf dem See. An den Tonnen gab es die ein oder andere interessante Situation, was die Läufe spannend machte und im weiteren Verlauf die Positionskämpfe anheizte. Nach fünf erfolgreichen Wettfahrten entschied sich die Regattaleitung um Regattaleiter Jan dazu, die Regatta zu beenden. Es waren Gewitter für den Nachmittag angesagt und auch hier bewies das Team wieder ein sicheres Händchen. Übrigens: Mit Jan Schilling hatten wir den jüngsten Wettfahrtleiter in der Geschichte des SCV auf dem Prahm!

Die Clubmeisterschaft wurde mit Yardstick gefahren und daher stand am Ende mit zwei ersten und zwei dritten Plätzen wieder Volker mit seiner OK Jolle ganz oben und durfte die begehrte silberne Schale entgegennehmen. Claus ersegelte sich mit drei zweiten und einem dritten Platz auf Platz zwei der Gesamtwertung. Der dritte Platz ging wohlverdient an unseren Vaurien-Altmeister Georg mit seiner jungen Vorschoterin Hannah. Hannah erhielt somit auch den Sonderpreis für die jüngste Vorschoterin der Vaurien. Die Zugvögel wurden von Lars und Julian dominiert, dicht gefolgt von Lutz und Frithjof. Der Tag endete mit einer weiteren spontanen Runde Würstchen, hier hatte der Vorsitzende selbst die Grillzange in Hand, anonym gespendetem Nudelsalat auf Abstand und netten Gesprächen auf der Terrasse. Auch in Zeiten von Corona hatten alle Anwesenden eine sichtlich gute Zeit und man konnte merklich spüren, wie die gemeinsamen Tage am See gefehlt haben

Ein herzliches Dankeschön geht an Elisa Riffeler und Dirk Strelow. Elsia unterstütze uns wieder bei der Einschreibung und der Getränkeausgabe – Dirk organisierte seine erste Clubmeisterschaft als sportlicher Leiter unter sehr erschwerten Bedingungen und das sehr erfolgreich! . Ein abschließendes Fazit zog unser Vorsitzender Stephan: „In dieser Zeit die optimale Veranstaltung – mit Abstand aber sportlich!“

Bericht KB