Villewind 2020 – erste Ranglistenregatta der Zugvögel seit Corona

Die Villewind Regatta der Schwertzugvögel (SZV) am 5. und 6. September war in diesem Jahr besonders: in ganz Deutschland gab es bis jetzt noch keine SZV Ranglistenregatta. Diese SCV Regatta war die Erste. Am Start waren 16 Bote aus 3 Vereinen.

Neben dem SCV waren der Kölner Yachtclub (KYC) mit einem, sowie die Wassersportgemeinschaft Rumeln Kaldenhausen (WRK) mit zwei Boten dabei. Der Samstag bot schönstes Segelwetter bei guten 2-3 Windstärken. Wer da ein gutes Wort bei Petrus und Rassmus eingelegt hatte, blieb ungeklärt. So aber hatte die Regattaleitung um Alexander Hecht keine Mühe, vier Wettfahrten durchzuführen. Es wurde geschickt zweimal nur eine Runde aus Dreieck-Schlaufe angesetzt und zweimal die doppelte Distanz. Am Sonntag konnte dann bei lauem Wind leider nur eine Wettfahrt stattfinden.

Es kristallisierten sich schnell drei Gruppen heraus. Drei Boote machten den späteren Sieger unter sich aus und belegten fast ausschließlich die ersten drei Plätze. Nicht weit dahinter folgte eine Dreiergruppe, die jeweils den vierten bis sechsten Platz ersegelten. Erst danach kam das Groß des Feldes, das sich spannende Positionskämpfe lieferte, die manchmal erst auf der Ziellinie entschieden wurden.

Am Ende hatte wieder einmal Julian Blumenthal mit seinem Vater Roland an der Vorschot die Nase vorne. Danach landeten punktgleich die Gäste Dirk Michalke mit Uwe Horstmann vom WRK und Stefan Neugebauer mit Dani Drechsel. Da Stefan am Sonntag verletzungsbeding nicht antreten konnte, durften Dirk und Uwe den zweiten Platz zum Toepper entführen.

Jeder Teilnehmer bekam ein Corona Set, bestehend aus einer Flasche Corona Extra und einer Gesichtsmaske mit dem Bild eines Zugvogels in voller Aktion. Dieses Bild haben wir Achim Gerasch zu verdanken, der den Urmel beim Pittermännchen mit seiner Drohne fotografierte.

Wie immer gab es viele helfende Hände aus der Flotte, die Getränke verteilten und Würstchen grillten, so dass trotz Corona ein kleiner Imbiss gereicht werden konnte. DANKE!!!

Am Ende war es ein gelungenes Segelwochenende bei dem alles passte. Nur zum Schluss gab es ein kleines Missgeschick, denn wir versäumten tatsächlich ein Siegerfoto zu schießen.

Text: Stefan Flöter
Foto: Jolita Frenzel