Debakel für SCV-Team beim Saison-Finale der Segel-Bundesliga

Am vergangenen Wochenende (08.-10.10.) bestritt das Segel-Bundesliga Team vom Segelclub-Ville seinen letzten regulären Spieltag der Saison in Hamburg. Nach der recht guten Vorlage des Teams, das zuvor beim dritten Spieltag in Kiel antrat, war die Besatzung, zusammengesetzt aus Dirk Strelow, Jan Schilling, Heiko Riffeler und Matthias Riffeler optimistisch gestimmt und rechnete sich gute Chancen für einen direkten Verbleib in der 2. Bundesliga aus. Die Mannschaft ist mit einem vierten und einem ersten Platz in ihrer jeweiligen Startgruppe auch recht gut in die Veranstaltung gestartet. Danach erlebte das Quartett jedoch einen völlig unerklärlichen Einbruch, von dem sich die Crew nicht erholte und den gesamten vierten Spieltag mit einem 18. Platz abschloss.

Insgesamt wurden viele Wettfahrten unter sehr unterschiedlichen Bedingungen gesegelt. Während am ersten Wettkampftag bei mittlerem Wind gesegelt wurde, war der zweite Tag von schwachem Wind gekennzeichnet und der Samstag von deutlich mehr Wind geprägt. Die Mannschaft vom SCV tat sich aber bei allen Windbedingungen sehr schwer. Das Team habe falsche Entscheidungen getroffen und zu viele taktische Fehler begangen, sei schlechte Manöver gefahren und musste zu viele Regelverstöße durch Strafkringel ausgleichen, so Dirk Strelow. Die genaue Aufarbeitung der Geschehnisse vom vergangenen Wochenende werde noch einige Zeit beanspruchen. Durch die schlechte Platzierung in Hamburg rutschte das SCV-Quartett im Gesamtergebnis aller Spieltage auf den 17. Platz und muss somit am kommenden Wochenende (17.-18.10.) in die Relegation zum DSL-Pokal, erneut in Hamburg. Da die Mannschaft vom letzten Wochenende keine Möglichkeit sieht, die Fehler innerhalb einer Woche zu analysieren und zu beheben, wird dort das andere Team, bestehend aus Julian Blumenthal, Lars Schafmeister, Tom Krell und Tim Schilling an den Start gehen und um den Klassenerhalt kämpfen.

Bericht: JR Bild: DSBL Lars Wehrmann

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