Deutsche Segler:innen für ukrainische Flüchtlinge

Deutsche Bundesliga-Vereine organisieren Spendenaktion und stehen für Hilfstransport bereit. Die Deutsche Segel-Bundesliga (DSBL) und ihre Vereine rufen zu einer bundesweiten Spendenaktion zur Unterstützung für die Ukraine auf. Dabei sollen auf lokaler Ebene Hilfsorganisationen unterstützt und bei Bedarf dringend benötigte Hilfsgüter aus Deutschland mit Fahrzeugen der DSBL und der Vereine in die polnisch-ukrainischen Grenzgebiete transportiert werden.

„Die aktuelle Lage und die Bilder, die wir täglich in den Medien sehen, sind unerträglich. Als Segler und Sportler wissen wir, dass man einander in Notsituationen beistehen muss“, erklärt Oliver Schwall, Geschäftsführer der Konzeptwerft und der Deutschen Segel-Bundesliga GmbH, und ergänzt, „Wir als Segel-Bundesliga rufen gemeinsam mit unseren Liga-Vereinen in ganz Deutschland zu Geld- und Sachspenden auf, die am dringendsten benötigt werden. Außerdem stehen den Liga-Vereinen und der DSBL Kleinbusse für den Transport von Hilfsgütern oder Personen flexibel zur Verfügung, um Geflüchteten bei der Weiterreise innerhalb der EU zu helfen. Wir bitten alle Vereine, segelnahe Institutionen und unsere Partner, die unterstützen wollen, sich unserer Initiative anzuschließen.“ 

Damit die Initiative die bestmögliche Wirkung erzielen kann, arbeiten die Mitarbeiter:innen der DSBL sowie der jeweiligen Vereine eng mit den lokalen Behörden zusammen, um die geplanten Maßnahmen auch in weiteren Großstädten und auf lokaler Ebene in Deutschland umzusetzen. In Hamburg werden die Mitarbeiter:innen und Segler:innen der DSBL u. a. nächste Woche bei Hanseatic Help unterstützen Hilfsgüter zu packen und Fahrzeuge zu beladen.

„Alle Liga-Vereine haben ihre Unterstützung zugesagt, dass sie ihre Mitglieder zu gezielten Spenden aufrufen, auf lokaler Ebene Hilfe anbieten und vereinseigene Fahrzeuge mit Fahrer:innen auf Abruf bereitstellen, wenn Hilfsorganisationen sie benötigen. Die Aktion startet sofort und läuft so lange es die bestehende Notlage erforderlich macht,“ sagt Ole v. Studnitz, Vorsitzender des Deutsche Segel-Liga e.V.

>> Hier könnt ihr helfen! <<

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