Herbstwind 2025 – Das Segeln wurde (fast) zur Nebensache

So viele unnötige Ereignisse bei einer einzigen Regatta, das gab es schon lange nicht mehr. Irgendwie hatten wir das Pech am „Schwert“ kleben … es ging schon in der Woche vor der Regatta los: Stephan Weiser stürzte mit dem Rad und lange sah es so aus, als könne er gar nicht an den See kommen. Am Donnerstag, beim Abschlusstraining, brach sich Roswita Häusler den Arm. Am Samstag machte Matthias Frenzels Kopf Bekanntschaft mit dem Baum, bzw. zwei Schrauben, die daraus hervorguckten – Platzwunde, drei Stiche. Am Sonntag renkte er sich dann noch einen Wirbel aus. Am schlimmsten erwischte es leider unseren ältesten Teilnehmer, Peter Ossenbach, der bei einer Böe kenterte und sich beim Sturz in den Baum die Schulter brach. Zu guter Letzt war dann auch noch die Kartoffelsuppe umgekippt. Glücklicherweise hatte Leonie einen Plan „B“. Diese Regatta wird wohl so schnell keiner vergessen. Allen Verletzten wünschen wir baldige gute Genesung.

Dabei war die Regatta selbst sehr gut und spannend, wenn auch nicht pünktlich. Eigentlich sollte am Samstag um 13.00 Uhr der erste Start erfolgen. Am Morgen hatte sich ein schöner Wind aufgebaut, doch Punkt 13:00 Uhr gab es einen Schauer und damit flaute der Wind ab und drehte in alle Richtungen. Somit konnte Lars Schafmeister als Regattaleiter die erste von drei Wettfahrten erst gegen 15:00 Uhr aufs Dreieck schicken. Der Sonntag begann mit Flaute und Regen. Jedoch wurde es gegen 11:00 Uhr trocken und so starteten noch einmal drei Wettfahrten. Die dritte fand dann sogar bei Sonnenschein statt. Zwischen Stefan Neugebauer mit Alexander Hecht sowie Thomas Müller mit Bruno Riffeler begann sofort ein Zweikampf um die Spitze. Nur Maximilian von Stillfried, der das Boot von seinem Schwiegervater Peter Ossenbach übernommen hatte, konnte den beiden noch Paroli bieten. Am Ende hatte Stefan den Bug vorne, vor Thomas und Maximilian. Dahinter segelten nur noch drei Boote alle Wettfahrten durch. Der Rest musste leider früher oder später den Bedingungen Tribut zollen. Dennoch reichte es für die Ranglistenwertung, für die ja mindestens 8 Boote an den Start gehen müssen.

Auch wenn bei dieser Regatta so vieles nicht klappte, das Grillen am Samstag bei herrlichstem Wetter dauerte bis spät in den Abend und entschädigte für so manches …

Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder eine Reihe schöner Zugvogelregatten am Liblarer See gibt. Wir wünschen uns dann, dass wir den ein oder anderen zur Teilnahme ermuntern können, um unser Teilnehmerfeld wieder zu vergrößern. Bis dahin werdet schnell wieder fit und bleibt gesund.

Stefan Flöter

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